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Rauchentwöhnung – Therapie
Viele Menschen versuchen vergeblich, ihre Nikotinsucht zu besiegen. Eine Rauchentwöhnung ist nicht leicht. Zunächst müssen Einsichten erreicht und Verhalten umgestellt werden. Zehn Schritte zum Rauchstopp können dabei helfen. Auch nikotinhaltige Medikamente können einen Ausstieg aus der Sucht erleichtern. Ob Kaugummis, Pflaster, Tabletten oder Inhaler: Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Magen- oder Darmgeschwüren, Leber- oder Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Durchblutungsstörungen sollten vor der Anwendung nikotinhaltiger Medikamente Rücksprache mit dem Arzt halten. Wenden Sie sich außerdem an einen Arzt, wenn Ihr Gesundheitszustand sich während der Entwöhnung verschlechtert. Bei starken Rauchern kann der Körper während der Entgiftung mit Herz-Kreislaufproblemen reagieren., Ihre bisherigen Entwöhnungsversuche scheiterten, Sie stark an Gewicht zunehmen, Sie ein sehr starker Raucher sind. Hier sollte das Entzugsprogramm mit dem Arzt besprochen werden. Während der Entwöhnung wirken manche Medikamente stärker Wenn Sie während einer medikamentösen Therapie das Rauchen aufgeben, kann sich die Wirkung der Medikamente verändern. Die Dosierung war bislang auf die Stoffwechselfunktionen eines Rauchers abgestimmt. Als Nichtraucher arbeitet Ihr Körper jedoch anders. In vielen Fällen reichen dann geringere Mengen eines Arzneimittelwirkstoffs aus, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Dies trifft auch zu, wenn Sie Ihrem Körper während der Entzugsphase noch Nikotin durch Pflaster oder Kaugummi zuführen. Der Arzt entscheidet, ob bei folgenden Wirkstoffen eine geringere Dosis nötig wird: Koffein, das in manchen Schmerzmitteln enthalten ist Paracetamol und Pentazocin (Schmerzmittel) Theophyllin (bei COPD, Asthma) Furosemid (zur Entwässerung, Bluthochdruck) Phenylbutazon (bei Rheuma) Benzodiazepine (Beruhigung, Schlafstörungen) bestimmte Antidepressiva Warfarin (Mittel zur Blutverdünnung) Insulin Alpha-Blocker wie Prazosin (Bluthochdruck) Beta-Blocker wie Propranolol (Bluthochdruck, Herz-Rhythmus-Störungen) Östrogen (Pille, Hormonpräparate in den Wechseljahren) Vitamin B12 Es gibt auch Wirkstoffe, die bei werdenden Nichtrauchern unter Umständen eine Dosissteigerung erforderlich machen: bestimmte Sympathomimetika wie Salbutamol (bei COPD, Asthma) Vorsicht: Bitte verändern Sie ihre Medikation nicht selbst, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
Heuschnupfen – Pollenflugvorhersage
Menschen mit Heuschnupfen können sich am besten schützen, indem sie die auslösenden Allergene meiden. Mit Pollenflugvorhersage und Pollenflugkalender können Sie sich über den Pollenflug
Heuschnupfen – Leukotrienrezeptorantagonisten
Leukotriene sind hormonähnliche Substanzen, die im Körper eine Rolle bei allergischen und entzündlichen Reaktionen spielen. Leukotrienrezeptorantagonisten binden an die Rezeptoren für diese Leukotriene im Bronchialsystem und blockieren sie damit. Auf diese Weise wirken die Medikamente Entzündungen und allergischen Beschwerden entgegen. Beim Heuschnupfen bedeutet das: Die Nase ist weniger verstopft und läuft weniger, der Niesreiz lässt nach und der Schlaf wird verbessert. Auch die Symptome einer allergischen Konjunktivitis werden gelindert. Oft in Kombination mit Antihistaminika Leukotrienrezeptorantagonisten enthalten die Wirkstoffe Montelukast oder Zafirlukast und werden häufig mit einem Antihistaminikum kombiniert. Denn verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Kombination aus beiden Medikamentengruppen zu einem besseren Therapieerfolg führt. Neben Heuschnupfen werden Leukotrienrezeptorantagonisten auch zur Therapie von Asthma bronchiale eingesetzt.
Migräne – Pflanzliche Mittel
Naturheilmittel können bei Migräne unterstützend wirken. Pfefferminzöl wirkt entspannend auf Gefäße und Muskeln, der Extrakt aus Pestwurz löst Krämpfe und hemmt Entzündungen. Manche
Chronische Bronchitis – Diagnose
Der erste Schritt zur richtigen Diagnose ist eine ausführliche Befragung des Patienten (Anamnese). Bei Verdacht auf eine chronische Bronchitis wird der Arzt zum Beispiel fragen, ob, seit wann und wie viel der Patient raucht und ob er an seinem Arbeitsplatz Kontakt mit Schadstoffen hat. Zudem wird er die Lunge und die unteren Atemwege abhören. Chronische Bronchitis: Diagnosefindung durch Ausschluss Mithilfe einiger Untersuchungen kann der Lungenfacharzt (Pneumologe) andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen ausschließen – zum Beispiel eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma bronchiale, Cor pulmonale, ein Lungenödem, ein Lungenemphysem oder Lungenkrebs. Lungenfunktionstest zeigt Obstruktion Mit dem Lungenfunktionstest (Spirometrie) kann der Arzt zum Beispiel feststellen, ob der Patient unter Asthma leidet. Die Spirometrie ist auch ein wichtiges Hilfsmittel, um zu erkennen, ob bereits eine Verengung (Obstruktion) der Atemwege eingetreten ist und sich eine COPD entwickelt hat. So kann rechtzeitig eine Diagnose gestellt und adäquat behandelt werden. Bei der Untersuchung wird festgestellt, mit welcher Kraft der Patient ein- und ausatmet. Zudem wird die Menge der eingeatmeten Luft pro Zeit erhoben. Mithilfe des Lungenfunktionstests erkennt der Arzt bereits kleinste Veränderungen in den Atemwegen. So kann er Atemwegserkrankungen bereits im Frühstadium diagnostizieren. Weitere Untersuchungen: Röntgenbild und Laboruntersuchung Wichtig ist außerdem eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs, um Krankheiten mit Symptomen ähnlich denen einer chronischen Bronchitis ausschließen zu können – zum Beispiel eine COPD oder ein Lungenemphysem. Zudem lassen sich auf dem Röntgenbild neben Tumoren auch entzündliche Veränderungen wie bei Tuberkulose oder bei Lungenentzündung (Pneumonie) erkennen, die häufig an akuten Bronchitisschüben beteiligt sind. Bei Laboruntersuchungen sind eine Blutuntersuchung, eine Sputumdiagnostik und eine Blutgasanalyse sinnvoll. Mithilfe einer Blutgasuntersuchung kann der Arzt die Sauerstoffversorgung des Körpers ermitteln. Auf diese Weise erkennt er zum Beispiel ein Lungenemphysem. Denn bei einem Lungenemphysem ist die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigt, wodurch der Kohlendioxidanteil im Blut steigt. Die Blutuntersuchung gibt Hinweise auf entzündliche Geschehen und die Sputumdiagnostik kann Erreger im abgehusteten Schleim aufspüren. Elektrokardiogramm bei Verdacht auf Schädigung des Herzens Wenn der Verdacht besteht, dass durch die chronische Bronchitis bereits das Herz in Mitleidenschaft gezogen wurde (Cor pulmonale) oder der Husten Symptom einer Herzkreislauf-Erkrankung ist, sind ein Elektrokardiogramm (EKG) und ein Echokardiogramm (Ultraschall des Herzens) sinnvoll. So kann der Arzt eine Schädigung des Herzens feststellen. Findet der Arzt die Ursache des Hustens nicht oder besteht ein Verdacht auf Lungenkrebs (etwa bei starken Rauchern), wird er zusätzlich eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung) durchführen. Dabei schiebt er ein Bronchoskop durch die Luftröhre. Dieses flexible, schlauchförmige Untersuchungsgerät beinhaltet ein optisches System, das Bilder der Atemwege anfertigt. Zusätzlich verfügt das Bronchoskop über Arbeitskanäle mit winzigen Instrumenten, mit denen man bei Bedarf Gewebe entnehmen und Schleim absaugen kann.
Alter/Sport – Trainigserfolge
Es gibt kaum ein Organ oder einen physiologischen Prozess, der nicht vom Sport profitiert. Vor allem auf die Lunge, den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel, das Gehirn und die Psyche wirkt sich Bewegung positiv aus. Lunge Trainingseffekt Durch regelmäßige Bewegung und Ausdauertraining wird die Leistungsfähigkeit der Lunge gesteigert. Auch Asthma lässt sich durch spezielle Übungen positiv beeinflussen. Grundsätzlich steigt das Lungenvolumen und die Atmung verbessert sich. Empfohlene Sportart Ausdauersport, bei Asthma zusätzlich Atemgymnastik Trainingserfolg Die Leistungsfähigkeit der Lunge steigt. Bewegungsapparat Trainingseffekt Durch regelmäßige Bewegung, Kraft- und Ausdauertraining nehmen die Muskelmasse und die Knochendichte zu. Empfohlene Sportart Ausdauersport und Krafttraining, isometrische Übungen Trainingserfolg Das Sturzrisiko sinkt, Osteoporose wird gebessert, Muskelkraft und Beweglichkeit nehmen zu. Herz-Kreislauf-System Trainingseffekt Die Herzleistung steigt, die Herzdurchblutung und der Blutdruck werden verbessert. Empfohlene Sportart Ausdauersport Trainingserfolg Die Leistungsfähigkeit steigt, das Infarktrisiko sinkt, Herzschwäche verbessert sich. Stoffwechsel Trainingseffekt Regelmäßige Bewegung – besonders Ausdauertraining – verbessert verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper, zum Beispiel den Fettstoffwechsel und den Zuckerhaushalt. Durch regelmäßige Bewegung können Frauen und Männer mit einem erhöhten Risiko für Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) das Auftreten der Krankheit hinauszögern. Aber auch bei bestehendem Diabetes bessern sich in der Regel die Blutzuckerwerte, die Medikamente lassen sich gegebenenfalls einsparen. Empfohlene Sportart Ausdauersport Trainingserfolg Der Verlauf von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus wird positiv beeinflusst. Gehirn Trainingseffekt Durch die Konzentration und Koordination beim Sport steigen die Aufmerksamkeit und die geistige Leistung. Empfohlene Sportart Ausdauersport, Koordinationstraining und alles, was Ihnen Spaß macht. Trainingserfolg Die Konzentration wird verbessert, das Auftreten einer Demenz lässt sich verzögern. Psyche Trainingseffekt Durch regelmäßige Bewegung, die damit verbundenen Erfolgserlebnisse sowie das Zusammensein mit anderen Menschen steigen Selbstbewusstsein und Wohlbefinden. Empfohlene Sportarten Alles, was gesundheitlich möglich ist und Ihnen Spaß macht. Trainingserfolg Depression und Ängstlichkeit werden vermindert.
Akute Bronchitis – Diagnose
Im Normalfall reichen dem Arzt eine Befragung des Patienten (Anamnese) und das Abklopfen und Abhören des Brustkorbs aus, um eine erste Diagnose zu stellen. Im Falle einer bakteriellen Infektion hört der Arzt oft sogenannte Rasselgeräusche in Lunge und Bronchien. Ist der Husten anfallartig, wird der Arzt vor allem bei Schwangeren, Kindern und älteren Menschen eine Keuchhustenerkrankung mittels eines Tests ausschließen. Blutuntersuchung bei Verdacht auf bakterielle Superinfektion Besteht der Verdacht auf eine bakterielle Superinfektion, bei der sich der Patient zusätzlich zur Virusinfektion eine bakterielle Infektion zuzieht, nimmt der Arzt eine Blutuntersuchung vor, um den Entzündungsstatus zu ermitteln. Für eine mikrobiologische Untersuchung des Auswurfs oder des Nasen- oder Rachensekrets wird ein Abstrich der entsprechenden Materialien durchgeführt. So kann der Arzt feststellen, mit welchen Krankheitserregern sich der Patient infiziert hat, und eine gezielte Antibiotikatherapie einleiten. Röntgenuntersuchung bei Verdacht auf Lungenentzündung Lungenentzündungen (Pneumonie) beginnen oft ähnlich einer akuten Bronchitis: mit grippeähnlichen Symptomen, leicht erhöhter Temperatur und trockenem Husten. Deshalb wird der Arzt bei Verdacht auf eine Lungenentzündung eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs durchführen. Auch ein eingeatmeter Fremdkörper oder ein Tumor kann anhand eines Röntgenbilds erkannt werden. Lungenfunktionstest bei komplizierter Bronchitis Hat sich bei einem Patienten eine komplizierte Bronchitis, also eine Obstruktion (Verengung der Bronchien) entwickelt, ist ein Lungenfunktionstest sinnvoll. So kann eine Verengung der Atemwege möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden. Möglicherweise lässt sich auf diese Weise noch verhindern, dass sich nicht-allergisches Asthma entwickelt. Auch ob der Patient zuvor bereits an einer unerkannten chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leidet, kann der Arzt durch den Lungenfunktionstest herausfinden.
Allergien – Behandlung
Bei Allergien besteht die wirksamste Therapie darin, das jeweilige Allergen komplett zu meiden. Dies ist bei manchen Allergieformen, zum Beispiel bei einer Insektengiftallergie, vergleichsweise einfach umzusetzen. Bei Nahrungsmittelallergien ist die sogenannte Allergenkarenz sogar die einzig mögliche Behandlungsform. Medikamente und spezifische Immuntherapie Doch in vielen Fällen lässt sich der Kontakt mit dem Allergen nicht ganz vermeiden. Sind beispielsweise Pollen der Auslöser, können zwar verschiedene Maßnahmen wie Pollenschutzgitter oder das Haarewaschen vor dem Schlafengehen die Pollenmenge etwas reduzieren – den Kontakt mit Pollen aber nicht komplett verhindern. Dann helfen Medikamente wie Antihistaminika, Cromoglicinsäure oder Kortison in Nasensprays oder Hautcremes, um die Beschwerden zu lindern. Langfristig wirksam gegen Allergien ist jedoch nur die sogenannte spezifische Immuntherapie (früher auch Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung genannt). Sie kann die Beschwerden dauerhaft lindern oder ganz zum Verschwinden bringen: Durch regelmäßiges Spritzen geringer Dosen des Allergens wird das Immunsystem langsam daran gewöhnt und reagiert nach einiger Zeit nicht mehr übermäßig heftig auf das Allergen. Etagenwechsel vermeiden Bei Allergien ist eine frühzeitige konsequente Therapie äußerst empfehlenswert, da sie verhindert, dass sich die Allergie verschlimmert und schwerere Erkrankungen zur Folge hat. So kann etwa aus einem unbehandelten Heuschnupfen nach einigen Jahren allergisches Asthma entstehen. Diese Entwicklung wird „Etagenwechsel“ genannt.
Allergien – Hyposensibilisierung
Allergien können mithilfe der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, ursächlich behandelt werden. Dabei wird das Allergen über einen längeren Zeitraum regelmäßig gespritzt (SCIT= Subcutane Immuntherapie). Mittlerweile kommen auch Tabletten oder Tropfen zur Anwendung (SLIT= Sublinguale Immuntherapie). Zur langfristigen Besserung allergischer Beschwerden kann die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) hilfreich sein. Vor allem bei starken Beschwerden, die durch Medikamente nicht gut zu lindern sind, ist die Behandlung sinnvoll. Bei der SCIT spritzt der Arzt die allergieauslösenden Stoffe wie Pollen oder Bienengift stark verdünnt mit einer Nadel unter die Haut. Dadurch soll das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnt werden, damit es nicht mehr überempfindlich darauf reagiert. Diese spezifische Immuntherapie ist besonders bei Insektengift- und Pollenallergien erfolgreich. Auch beim allergischen Asthma wird die Hyposensibilisierung mittlerweile als ergänzende Therapie empfohlen. Allerdings nur dann, wenn das Allergen eindeutig feststeht. Behandlung beim Allergologen Bei der Hyposensibilisierung wird das Abwehrsystem des Körpers immer wieder mit dem Allergen konfrontiert. In seltenen Fällen kann es dabei auch zu heftigen, unvorhersehbaren allergischen Reaktionen kommen – einem sogenannten anaphylaktischen Schock. Deshalb sollte am besten ein speziell ausgebildeter Allergologe die Behandlung durchführen. Nach der Spritze muss der Betroffene noch kurze Zeit in der Arztpraxis bleiben, damit der Arzt mögliche Nebenwirkungen erkennen und schnell reagieren kann. Behandlungsdauer der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) kann variieren Eine Immuntherapie kann unterschiedlich lange dauern. Üblich ist die Langzeit-Hyposensibilisierung, bei der das Allergen über einen Zeitraum von drei Jahren zunächst wöchentlich, später monatlich gespritzt wird. Die Behandlung beginnt im Herbst, also rechtzeitig vor der nächsten Pollensaison. Bei der Kurzzeit-Variante wird schon nach wenigen Wochen ein effektiver Schutz vor der Allergie erreicht, sodass selbst ein Therapiebeginn im Frühjahr für manche Pollenallergiker noch hilfreich ist.
Grippe/Erkältung – Komplikationen
Die Grippe ist keine harmlose Erkrankung. Vor allem bei abwehrgeschwächten oder älteren Personen sind schwerwiegende Komplikationen möglich. Die Neue Grippe (Influenza A/H1N1), die sogenannte Schweinegrippe, wird zusätzlich bei Säuglingen, Kleinkindern und Schwangeren gefährlich. Aber auch bei Erkältungen können Bakterien, die sich aufgrund der geschwächten Abwehrlage leichter ausbreiten können, zu Komplikationen führen. Man nennt dies: bakterielle Superinfektion. Lungenentzündung – die größte Gefahr Viele Probleme ergeben sich durch diese zusätzlichen Infektionen mit Bakterien. So haben beispielsweise Pneumokokken in den vorinfizierten und entzündeten Atemwegen ein leichtes Spiel und können eine bakterielle Bronchitis oder Lungenentzündung auslösen. In seltenen Fällen breiten sich auch die Viren in der Lunge aus und führen zu einer Viruspneumonie. Weitere Komplikationen sind: Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis), Mittelohrentzündung, Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung, Hirnhautentzündung, Fieberkrämpfe bei Kindern. Bestehende Grunderkrankungen wie beispielsweise eine chronische Bronchitis oder Asthma können sich in Folge der Virusinfektion verschlimmern. Besonders heftige Verläufe können innerhalb weniger Stunden zum Tod durch Herz-Kreislauf-Versagen führen. Tödlich geht die saisonale Grippe laut Robert Koch-Institut aber fast nur in den höheren Altersgruppen aus. Die seltenen tödlichen Verläufe der Schweinegrippe sind laut Robert-Koch-Institut nicht nur bei Senioren, sondern auch bei Kindern und jüngeren Menschen zu beobachten.